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70 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ludorf

n diesem Jahr wird die Ludorfer Feuerwehr 70 Jahre alt. Aus diesem Grunde bereiteten sich die Kameradinnen und Kameraden der Wehr, unterstützt von der Gemeinde und Helfern, ein schönes Jubiläum. Bei bestem Sommerwetter zog eine Karawane von Wehren kreuz und quer durch Ludorf, abgesichert von der Polizei.

Gern hätten wir mehr Einwohner auf der Straße gesehen, insbesondere diejenigen, die erwarten, daß die Wehr mitten in der Nacht binnen fünf Minuten vor Ihrem Haus steht, falls es einmal brennen sollte oder der Keller bei einem Unwetter voll läuft.

Eine lange Schlange von Feuerwehrfahrzeugen aus Ludorf und den Nachbarorten bewegt sich durch Ludorf. Die Wehren aus Röbel, Priborn und Bollewick waren gekommen, um gemeinsam zu feiern.

Der Bürgermeister, Andreas Bau, dankte in seiner Ansprache den Kameraden und Kameradinnen für ihren unermüdlichen Einsatz und veranschaulichte, welche Mühen und Einschränkungen sie auf sich nehmen, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Allzuoft wird vergessen, daß die Feuerwehrleute nach einer durchgearbeiteten Nach bei Brand oder Unfallbergung, der Suche nach verunglückten Wassersportlern oder Katastropheneinsätzen morgens ganz normal zur Arbeit fahren müssen, mit den Bildern der Nacht im Kopf, müde und erschöpft. Und das alles ehrenamtlich!

Eingeladen waren auch die Veteranen der Wehr, die in jüngeren Jahren über Ludorf wachten, sowie der Nachwuchs. In diesem Zusammenhang rufen wir alle interessierten Kinder und Jugendlichen auf, mal zu Besuch zu kommen, die Feuerwehrtechnik hautnah zu erleben und vielleicht sogar Mitglied der Jugendfeuerwehr zu werden.

Seit vielen Jahren schon unterstützt die Gemeinde ihre Wehr materiell. Im Mai 1998 wurde das neue Wehrgebäude eingeweiht. Schulungen, Ausrüstung, Unterhalt der Technik; all das bestreitet die Gemeinde alljährlich aus ihrem Haushalt.

Den ganzen Abend lang wurde gefeiert, zur Musik von DJ Andy aus Mirow getanzt und gespaßt.

Danke, Ihr Feuerwehrleute,
daß wir ruhig schlafen können!

Errichtung des Maibaums 2009

Der Kulturverein hatte alles perfekt geplant. Und es war perfekt. Das sagten die Anwesenden. Die anderen haben es schlicht verpasst! Klasse statt Masse. Die Birke ist mittlerweile Tradition. Punkt. Blasmusik war, muß aber nicht sein. Daß es auch ohne geht, haben wir in diesem Jahr gesehen.

Am Nachmittag war es sonnig und warm. Abends wurde es erst frisch, dann kalt. Schiet Ostwind! Das besonders die Meinung der Landwirte, die unter der wochenlangen Trockenzeit leiden. Die Meteorologen, Klimaforscher und Umweltschützer sprechen von “frühsommerlicher Dürre”. Nun ja. Wat den enen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall, wussten schon unsere Altvorderen.

Wir konzentrieren uns auf den Spaß. Positives Denken ist in diesen Zeiten wichtig, also Maibaum, Lagerfeuer mit Knüppelkuchen, tobende Kinder. Das besonders!

Ostermarsch Fretzdorf: Gegen das Bombodrom

Am Ostersonntag trafen sich etwa 10.000 Menschen zur inzwischen 17. Osterwanderung in Fretzdorf. Trotz der gewonnenen Prozesse gegen die Bundeswehr setzten Anwohner und Sympathisanten erneut ein eindrucksvolles Zeichen gegen den geplanten Bombenabwurfplatz. Kämpfen statt Feiern. Auch Ludorf unterstützt den Rechtsstreit im Rahmen der Südallianz.