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Sturm Xavier sorgt für Zerstörung

Mit über 100 km/h starken Böen fegte Sturmtief Xavier am 5. Oktober über Ludorf hinweg und hinterließ eine Spur der Zerstörung.  Auch ein prächtiger Solitär aus dem Gutspark wurde zum Opfer.

Der Kelch ging vorüber: Gewitter am 5.5 ohne Schäden

Das Sturmtief Zoran gebar am Abend des 5.5. den Tornado, der Bützow verwüstete, worüber die Medien ausführlich berichteten. Auch auf Ludorf rollte die bedrohliche Gewitterwalze zu und verdunkelte den Himmel, reagierte sich aber zum Glück als normales Unwetter mit Blitz, Donner und etwas Hagel ab, ohne nennenswerte Schäden zu verursachen.

Sturm Niklas hinterläßt Spuren in und um Ludorf

Die Hagel- und Schneeschauer könnte Altmeister Goethe selbst über die grünenden Fluren geschickt haben. Das Sturmtief Niklas fegte vom 30.3. bis 1.4. auch über Ludorf hinweg. Der aufgeweichte Boden bot einigen Bäumen im Park nicht ausreichend Halt, so daß nach der Durchforstung im Winter weitere Bäume fielen und dabei auch die Fernmeldeleitung zum Campingplatz beschädigten, die sich durch den Gutspark hangelt. Am Ortsausgang Röbel in Richtung Ludorf mußten die Feuerwehren beider Orte am Nachmittag des 1.4. eine Tanne fällen, die sich – haltlos geworden – über die Kreisstraße neigte.

Sturmtiefs Elon und Felix am 9./10.1.15

Brennholz im Gutspark. Die Nachrichten hatten gewarnt. Es würde stürmisch werden. Wie ernst das gemeint war, erfuhren wir aus erster Hand. Der Gutspark wurde arg gebeutelt. Mehrere Bäume fielen oder wurden verstümmelt. Daneben gab es auf einigen Grundstücken leichte Sachschäden. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Wind zwingt Segler zum Schwimmen

Nasser Hilferuf auf der Müritz: Die Leitstelle alarmiert die Feuerwehr aus Rechlin und die Wasserwacht, um zwei Wassersportlern zu helfen.

Zwei Segler sind am Donnerstagnachmittag auf der südlichen Müritz zwischen Ludorf und Zielow gekentert und mussten von der Wasserwacht, die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Rechlin alarmiert wurde, aus dem Wasser gefischt werden. Wie es auf Nachfrage bei der Wasserschutzpolizei in Waren hieß, habe ein plötzlich aufkommender Wind das Segelboot auf die Seite gelegt. Die zwei Segler sind bei dem Unfall nicht verletzt worden.

Die Wasserwacht musste auch zu einem anderen manövrierunfähigen Sportboot an das Ostufer der Müritz ausrücken. Bevor die ehrenamtlichen Helfer aber vor Ort eintrafen, hatte der zuständige Bootsvercharterer den Hobby-Kapitänen bereits helfen können.

Quelle: Nordkurier

Gewitter am 8. und 9.7.14

Das heiße Wetter zog in der zweiten Juliwoche Gewitter nach sich, die zumindest in Ludorf bisher aber ohne die zerstörerischen Sturmböen und Hagelschlag abgingen. Röbel, nur wenige Kilometer entfernt, hatte hingegen nicht so viel Glück. Umgebrochene Bäume und beschädigte Dächer sprechen eine deutliche Sprache.

Sommer 2014

Der Sommer zeigt sich dieses Jahr von seiner besten Seite: Das Wetter hat uns eine üppig wachsende Vegetation beschert, das Korn steht gut und wir erleben eine Idylle. Ludorfs Storchenpaar ist wieder da und die Fischadler auf den Horsten um Ludorf und Zielow haben Nachwuchs.

Müritz zugefroren: Januar 2014

Nach dem bis Mitte Januar milden Winter biss der Ostwind dann doch noch zu. Nach zwei Wochen anhaltender Kälte bis -15 °C bei schneidendem Wind ist die Müritz auch in diesem Winter wieder zugefroren. Naturschauspiel und Eislaufbahn für die Anwohner und Gäste, Problem für die zugereisten Seeadler aus Skandinavien. Einige hundert Meter entfernt vom Ufer sitzen sie auf dem Eis und waren auf eine Gelegeheit, Beute zu machen.

Sturmtief Daisy

Während an der Ostseeküste und weiter östlich der Müritz, nämlich nördlich von Neubrandenburg, ein Schneechaos ausgebrochen ist, nehmen wir das Sturmtief hauptsächlich als ungewohnt schneereichen Winter wahr. Die Müritz ist nach zweiwöchigem strengen Frost komplett zugefroren und in den letzten Tagen fiel viel Schnee. Der ist allerdings durch die starken Nordostwinde dauernd in Bewegung. Es gibt Verwehungen, die an ungünstigen Stellen schon mal über einen Meter hoch werden. Ansonsten liegen im Mittel 20-30 cm. Die von der Gemeinde beauftragte Firma hält die Straßen frei. Trekker mit Schiebeschild und Radlader reichen noch aus.

Der Höhepunkt war vermutlich die Sturmphase am Samstag Nachmittag, als der Nordost böse über die Müritz pfiff. Die Eisfläche reißt durch den enormen Winddruck immer wieder auf und Wasser quillt auf das Eis und tränkt den Schnee. Die Schneekristalle stechen in die Augen und Böen zerren an der Kleidung. Dick eingemummelt, kann man aber schöne Spaziergänge unternehmen.