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Neujahrswanderung auf den Großen Schwerin

Wie jedes Jahr trafen sich ein Dutzend Naturfreunde in Gneve zur traditionellen Neujahrswanderung auf den Großen Schwerin. Der Ornithologe und Betreuer des Naturschutzgebiets Rainer Schwarz führte wie immer die Gruppe und hatte einige interessante Neuigkeiten zu berichten.

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Wind zwingt Segler zum Schwimmen

Nasser Hilferuf auf der Müritz: Die Leitstelle alarmiert die Feuerwehr aus Rechlin und die Wasserwacht, um zwei Wassersportlern zu helfen.

Zwei Segler sind am Donnerstagnachmittag auf der südlichen Müritz zwischen Ludorf und Zielow gekentert und mussten von der Wasserwacht, die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Rechlin alarmiert wurde, aus dem Wasser gefischt werden. Wie es auf Nachfrage bei der Wasserschutzpolizei in Waren hieß, habe ein plötzlich aufkommender Wind das Segelboot auf die Seite gelegt. Die zwei Segler sind bei dem Unfall nicht verletzt worden.

Die Wasserwacht musste auch zu einem anderen manövrierunfähigen Sportboot an das Ostufer der Müritz ausrücken. Bevor die ehrenamtlichen Helfer aber vor Ort eintrafen, hatte der zuständige Bootsvercharterer den Hobby-Kapitänen bereits helfen können.

Quelle: Nordkurier

Zwischenfälle beim Wassersport

Junge Frau aus Seenot gerettet

Ludorf· 08.07.2014 (Quelle: Nordkurier, S.V.):
Immerhin rund einen Kilometer war am Dienstag eine junge Frau aus Berlin schon vom rettenden Ufer entfernt, als der Wasserski-Läuferin ein Malheur passierte. Ihr Verbindungsseil zum ziehenden Boot geriet in die Schiffsschraube und die Sportlerin in Seenot. Weil das manövrierunfähige Boot ihr nicht zu Hilfe kommen konnte, alarmierte der Schiffsführer die Wasserschutzpolizei und die Wasserwacht. Die leicht unterkühlte Wasserski-Läuferin blieb unverletzt und musste nur kurz ambulant behandelt werden.

Bei Gewitter in Seenot geraten

Zielow· 12.06.2014  (Quelle: Nordkurier, C.S.):
Trotz der Warnungen der Metereologen hat sich ein Urlauberpaar auf das kleine Meer gewagt und eine böse Überraschung erlebt. Die Wasserwacht warnt davor, sich bei schlechtem Wetter auf die Müritz zu begeben.

Bei Wind und Wetter musste die Wasserwacht am Mittwoch auf die Müritz raus, um ein in Seenot geratenes Urlauberpaar zu retten. Ein anderes Wasserfahrzeug hatte die Segler entdeckt und die Retter alarmiert. „Die haben sich vorbildlich verhalten“, lobt Stephan Radtke von der DRK-Wasserwacht die aufmerksamen Hobby-Kapitäne.

Die Urlauber, die manövrierunfähig vor Zielow in der Müritz trieben, haben sich nicht mehr selbst helfen können, hieß es. Die Frau habe eine Panikattacke erlitten und musste sich anschließend wegen Unterkühlung im Müritz-Klinikum behandeln lassen. Die Wasserwacht beklagte den Leichtsinn der Freizeit-Skipper, die sich trotz der Unwetterwarnung aufs Wasser begeben haben.

Müritz zugefroren: Januar 2014

Nach dem bis Mitte Januar milden Winter biss der Ostwind dann doch noch zu. Nach zwei Wochen anhaltender Kälte bis -15 °C bei schneidendem Wind ist die Müritz auch in diesem Winter wieder zugefroren. Naturschauspiel und Eislaufbahn für die Anwohner und Gäste, Problem für die zugereisten Seeadler aus Skandinavien. Einige hundert Meter entfernt vom Ufer sitzen sie auf dem Eis und waren auf eine Gelegeheit, Beute zu machen.

Abbaden 2013? Wasserschutzpolizei rettet Kuh

ie Wasserschutzpolizeiinspektion Waren meldete am 23.9.13:

“Am Donnerstagnachmittag ging bei der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren ein Notruf der besonderen Art ein. Die Anruferin aus Ludorf am Westufer der Müritz teilte mit, dass ihre Mutterkuh in die Müritz gelaufen sei und nun zu ertrinken drohe. Auf Rufe reagierte die Kuh nicht. In der Folge kam das Streifenboot „Seeadler“ zum Einsatz. Mit dessen Schlauchboot trieben die Beamten die Kuh wieder ans Land, wo sie von der Eigentümerin erleichtert empfangen wurde.” Quelle: http://www.presseportal.de/

Diese Meldung bietet viel Spielraum für Spekulationen: Trägt die Kuh vielleicht Erbmasse einer Seekuh in sich? Baden Kühe ab und an? Hat sie Verwandte auf dem Ostufer? Ist das Gras am anderen Ufer immer grüner? War ihre Luftmatratze abgetrieben? Wollte sie für eine Wassergeburt trainieren? Wollte sie sich taufen lassen? Wir werden es wohl nie erfahren.

Die Müritz ist zugefroren!

In der zweiten Januarwoche ist die Müritz nach etwa einer Woche mit Nachttemperaturen zwischen -5 und -15 °C komplett zugefroren. Das war zum letzten Mal 2005/6 der Fall. Am 10. und 11.1. kamen die Ludorfer und Zielower mit Kind und Kegel zum Schlittschuhlaufen an die Müritz.

Eissegel WM und EM 2006 finden auf der Müritz statt

Am 1.3. vorerst als Gerücht gewertet, stellte es sich wenig später als Tatsache heraus: Die diesjährigen Welt- und Europameisterschaften im Eissegeln finden auf der Müritz statt!

Eigentlich für Finnland geplant, sah man sich angesichts der tiefverschneiten Seen außerstande, die Meisterschaften auszutragen. Eis-Scouts hielten daraufhin nach Alternativen Ausschau. Polen und Schweden wurden in Erwägung gezogen, aber letztendlich entschied man sich für die Müritz. So ist es auf der Website der Organisation zu lesen. (Die deutschen Eissegler haben ihre Internetheimat hier.)
Am Samstag schon waren die ca. 200 Eisflitzer aus 18 Nationen auf der oberen Müritz vor Klink zu beobachten, wo im Hotel Müritz kurzerhand das Hauptquartier aufgeschlagen worden war.

Sonntag vormittag kam Timo Caravitis, Vorsitzender des WM Organisationskommitees und Präsident des finnischen Eissegelverbandes, auf seinem Quad aus Richtung Westen über das Eis. Gleichzeitig fuhren mehrere Fahrzeuge des Regattatrosses auf den Parkplatz des Ludorfer Wasserwanderrastplatzes. Dann kam die Entscheidung: Start so bald wie möglich etwa einen Kilometer nördlich der Halbinsel Steinhorn. Hektische Telefonate wurden geführt.

Noch ahnt kein Ludorfer etwas von dem Ereignis. Über die Qualität des etwa 20-30 cm dicken Eises der Müritz sind die Einheimischen geteilter Meinung. Immerhin hatte es in den vergangenen Wochen wiederholt getaut. Aber der in den letzten Tagen gefallene Schnee ist pulverig und das Eis hart.

Der Mut der Eissegler steckt an. Am Nachmittag, als die Nachricht von der Verlegung der Regattastrecke die Runde gemacht hat, trauen sich einige interessierte Ludorfer, Segler aus der Umgebung, Touristen und sogar ein Fersehteam vom NDR auf’s Eis.
Ein eindrucksvoller Anblick bietet sich etwa einen Kilometer vom Ufer entfernt. Weit erstreckt sich die Müritz in alle Himmelsrichtungen. Fast unmöglich, über die monoton weiße Fläche Entfernungen zu schätzen.

Man sagt den Finnen ja einen gewissen Mangel an Temprament nach. Nichts davon ist bei Timo Caravitis zu spüren. Er ist augenscheinlich froh, hier so gute Bedingungen vorzufinden und das Wetter spielt auch mit; mittlere Winde und ab und zu ein Sonnenstrahl.

Bereitwillig erklärt er den wenigen, aber interessierten Zuschauern den Kurs, der im Gegensatz zum nassen Segeln nicht dreieckig ist, sondern nur aus Start-Ziel-Linie und einer Luv-Wendemarke besteht: Die Eissegler starten von der langen Startlinie aus schräg gegen den Wind, um zur genau vor ihnen liegenden “Luvboje” zu kreuzen, diese zu runden und auf einem Zickzackkurs wieder zur Ausgangslinie zurückzukehren. Täglich mehrere Wettfahrten werden in der kommenden Woche zu absolvieren sein.

Dann geht es los. Der Start wurde vollzogen und die 60 Starter nähern sich auf ihrem windbestimmten Zickzackkurs unserer Wendemarke. Einer nach dem anderen zieht vorbei. Wie beim richtigen Segeln gibt es an der “Boje” packende Manöver um die besten Plätze. Hier zeigt sich, welcher Kreuzkurs erfolgreich war, wer den Wind am besten für sich nutzen konnte und wer Vorfahrt hat. Nur, das alles viel schneller passiert, als beim Segeln der Boote. Mit etwa 50 – 70 km/h gleiten die dreikufigen Renner fast lautlos vorbei, die Masten unter der Windlast gespannt wie eine Saite. Nach wenigen Minuten hat das gesamte Feld die Wende passiert.

Dann ist es wieder still. Die Fernsehleute packen ein. Sie haben ihre Bilder im Kasten. Der Redakteur eilt mit dem Videoband nach Schwerin ins Studio. Gelegenheit, Timo Caravitis noch ein paar Fragen zu stellen. Warum hier vor Ludorf? Ist es in Klink nicht genauso? Er schüttelt den Kopf: Hier auf der südlichen Müritz haben sie bei dieser Windrichtung mehr Auswahl, ihren Kurs zu legen. Außerdem hätte es in Klink geschneit bei kaum 200 Metern Sicht. Drei Wettfahrten wollen sie noch starten. Die letzte spätestens 17.30 Uhr, eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang. So sehe es das Reglement vor.

Sonnenuntergang um 18.00 Uhr? Ach ja, wir haben ja schon Anfang März. Verwöhnt vom zeitigen Frühlingsanfang der letzten Jahre nehmen wir wahr, daß fast ganz Deutschland dieser Tage in einem nie dagewesenen Schneechaos versinkt. Vorbeiziehende Schwärme von Wildgänsen und -enten erinnern uns an die Vogelgrippe. Und Ludorf erlebt eine Weltmeisterschaft. Es ist viel los, dieser Tage. Langsam setzen sich die Zuschauer in Richtung Zeltplatz in Bewegung. Ein ungewöhnlicher Spaziergang an diesem Sonntagnachmittag. Aber ein schönes Erlebnis.

Nachtrag: Am späteren Nachmittag fängt es an zu schneien und zwei Stunden später liegen 15 cm Neuschnee auf Wald und See. Der Winter hat uns wieder.

Ludorfer begrüßen den ersten Dampfer

Dies wird nun die zweite Saison für unsere Seebrücke,  den Wasserwanderrastplatz  Ludorf. Im Frühjahr wurden die Tonnen für die Fahrwasserkennzeichnung ausgelegt und nun, zu Pfingsten, legte der allererste Dampfer an, um Fahrgäste aufzunehmen. Die ersten Gäste wurden von der stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Weihs, mit einem Blumenstrauß und einer kleinen Überraschung willkommen geheißen; sie erhielten die Tickets von der Gemeinde als Geschenk. Insgesamt gingen etwa 35 Urlauber an Bord und auch ein Fahrrad wurde verstaut. Für uns Ludorfer war dieses Ereignis ein weiterer Meilenstein bei der Erschließung unserer touristischen Ressourcen.

Einweihung der Seebrücke Ludorf

Nachdem nun doch viel länger als erwartet an unserem Wasserwanderrastplatz gebaut wurde, ist er endlich fertig. Am Freitag, den 18. Juni 2004 wurde er feierlich eingeweiht. Zum Rahmenprogramm gehörte die Regatta der Optimistensegler des RSV Müritz aus Röbel, in dem auch Ludorfer Kinder trainieren. Der Regattakurs führte bei idealen Winden direkt an die Seebrücke heran, so daß die Zuschauer die live kommentierten Wettfahrten unmittelbar verfolgen konnten. Nach drei spannenden Runden führten die Ludorfer Julian Bushe, Jannis Achtenhagen, Jakob Marquardt und Oliver Wetzel die Wertung an und gewannen die Erstauflage des Seebrücken-Cups. Der Wanderpokal verbringt darum sein erstes Jahr in Ludorf und wir sind schon gespannt auf die zweite Auflage im Sommer 2005