Alle Artikel mit dem Schlagwort “Gutshaus

33. Ma(h)l Regional und Vernissage im Gutshaus

Die rund 50 Plätze für das 33. Ma(h)l Regional, dem zweimal im Jahr stattfindenden Festessen im Restaurant des Gutshaus Ludorf, waren schnell vergeben. Wie immer wurden regionale Produkte von den Produzenten vorgestellt und anschließend von den Köchen verarbeitet und auf dem Teller präsentiert.  Dem Motto „Wild, Wein & Kunst“ entsprechend gab es Wild aus dem Müritz Nationalpark und Wein von der Elbe. Georg Prinz zur Lippe schilderte sehr humorvoll sowohl den Ursprung des Weinanbaus seiner Familie im Elbtal, als auch die Rückkehr seiner Familie nach der Wende nach Proschwitz. Die Gäste erfuhren von den Besonderheiten der in Proschwitz angebauten Sorten, wie Elbling, Scheurebe und besonders der Rarität des Goldrieslings.

Auch die vorher feierlich eröffnete Gemälde-Ausstellung von Künstlerin Daniela Friederike Lüers widmet sich thematisch ganz dem Wild, genauer gesagt den Hirschen. Im Pop-Art-Stil schauen Sie von den Wänden des Barocksaals, der mit seinen Deckenmalereien das Thema Jagd fortführt. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich und während der Öffnungszeiten des Romantik Hotel Gutshaus Ludorf zu besichtigen.

Sturm Xavier sorgt für Zerstörung

Mit über 100 km/h starken Böen fegte Sturmtief Xavier am 5. Oktober über Ludorf hinweg und hinterließ eine Spur der Zerstörung.  Auch ein prächtiger Solitär aus dem Gutspark wurde zum Opfer.

Schinko-Ausstellung eröffnet

Eröffnung der Ausstellung „Werner Schinko – Erinnerungen“ heute im Barocksaal des Gutshaus Ludorf. Gezeigt werden in erster Linie frühe Arbeiten des Röbeler Malers und Grafikers, der am 5.Juli 2016 verstarb. Alle Arbeiten stammen aus der Sammlung des Gutshaus Ludorf und sind noch bis zum Oktober täglich von 10.00 – 17.00 Uhr zu sehen.

Viertklässler besuchen Benimmkurs im Gutshaus

Im Rahmen, der nun schon im dritten Jahr stattfindenden Veranstaltung „Das junge Morizanermahl“, verbrachten 13 Viertklässler aus Altenhof mit ihrer Lehrerin einen halben Tag im Ludorfer Gutshaus. Nach einer Einführung in die Knigge-Theorie im Barocksaal, lernten die Grundschüler zunächst bei einer Führung das Haus kennen. Gemeinsam wurde das Alter der Gebäude und Möbelstücke erschlossen. Anschließend erlernten die Kinder, mit der Gastgeberin Keril Achtenhagen, wie man eine Tafel für ein dreigängiges Menü richtig eindeckt. Dieses wurde dann auch gemeinsam und nach allen Regeln des richtigen Benehmens verspeist. Küchenchef Peter Niemann kochte persönlich und beantwortete die Fragen der Kinder, die dem, aus einem kleinen Salat bestehenden, ersten Gang besonders skeptisch gegenüberstanden. Ein Bus des PVM holte die Schulklasse wieder ab und brachte sie zurück nach Hause.

Viertklässler erlernen Benimmregeln

Im nun schon zweiten Jahr besuchte eine Grundschulklasse der Müritzregion das Gutshaus Ludorf zum Erlernen von Benimmregeln und Tischmanieren. Nachdem einige Grundregeln besprochen wurden zeigten die Gastgeber Familie Achtenhagen und ihr Team den Schülern wie eine Tafel  richtig eingedeckt wird und was es sonst noch zu beachten gibt. Zur Auflockerung wurde noch eine Runde Schlossdetektiv in den Räumen des barocken Herrenhauses von 1698 gespielt. Anschließend wurden 3-Gänge serviert und auf der dafür vorbereiteten Tafel gemeinsam und nach allen Regeln verspeist.

Die Veranstaltung „Junges Morizanermahl“ wurde in der Müritzregion von 450 Schülern in 23 Hotel- und Gastronomiebetrieben durchgeführt und geht auf den damaligen Morizanerfürst Daniel Bojahr, dem ehemaligen Hoteldirektor von Schloss Fleesensee zurück.

Ludorfer Barockengel laden ein

Zu Gast im Barocksaal des Gutshaus Ludorf sind Engel auf den Gemälden von Daniela Friederike Lüers. Inspiriert wurde die Künstlerin, die nicht zum ersten Mal ihre Bilder in Ludorf ausstellt, unter anderem im Dom von Mailand, München und Venedig. Die Ausstellung wurde jetzt verlängert und kann kostenlos besichtigt werden.

Ehemaliger Belgischer König übernachtete in Ludorf

Nun ist es also raus: Der ehemalige Belgische König, Albert II., war hier und niemand hat’s gemerkt.  Albert II. logierte im Ludorfer Gutshaus und Dank der professionellen Diskretion der Betreiber erfuhr die Welt es erst hinterher durch einen Artikel im Nordkurier.

Einige mögen bedauern, es nicht gewußt zu haben, aber mal ehrlich: Wem hätte es geholfen, wenn die Regenbogenpresse in Ludorf eingefallen wäre? So war alles so, wie es sein sollte: Ein Pensionär und seine Begleiter machen in der Nachsaison Urlaub an der Müritz und sicher haben sie sich lieber von Kranichen wecken lassen, als von einer Fotografenmeute.

Wer über Seine Majestät Infos aus erster Hand sucht, wird hier fündig.

Schinko Ausstellung im Gutshaus Ludorf

Von Mai bis Ende August zeigt das Ludorfer Gutshaus Werke Schinkos

Seit es den heute über 80jährigen Werner Schinko 1946 nach Mecklenburg verschlug, wirkt er als Grafiker und aktiver Gestalter in Röbel. Seine Arbeiten (er-)kennt jedes Kind; die authentische, treffende Art, charakteristische Menschen und Landschaften darzustellen, den meisterlichen Umgang mit den Werkzeugen eines Grafikers. Es ist eine Freude zuzuschauen, wie bedächtig er seine Drucke handsigniert und man ahnt: bei diesem Mann gibt es keine unbedachten Striche. Alles landet  an seinem Platz.

Nach der Ausstellung zu seinem 80. Geburtstag stellt Werner Schinko nun im Gutshaus zum Thema “Heimat” aus und es ist eine Liebeserklärung an Land und Leute der Röbeler Gegend. Durch seine Arbeiten der letzten sechs Jahrzehnte ist er zum Chronisten der südlichen Müritz geworden.

Der Besuch der Ausstellung ist unbedingt zu empfehlen. Das sei auch denjenigen ans Herz gelegt, die meinen, schon alles von ihm zu kennen. Spätestens, wenn man in seinem neuen Bildband “Bilder des Nordens” geblättert hat, ist man ein weiteres Mal von der Vielfalt der Techniken und der Ausdruckskraft dieses vitalen Künstlers überrascht.

In der Ausstellung gibt es im doppelten Wortsinne Originale zu sehen; originale Werke und Originale der Spezies Mecklenburger; die Menschen bei der Arbeit und beim Klönschnack, Kinder, Müritzmöven, Katzen und Hunde.

Neben der Motivfindung in seinem unmittelbaren Umfeld müssen unbedingt auch seine Reiseskizzen, die unzähligen Buchgestaltungen, Exlibris und Landschaftsaquarelle erwähnt werden.

Wer die Ausstellung gesehen hat und begeistert ist, kann sich ein Stück Schinko mit nach Hause nehmen: Der erwähnte Band “Bilder des Nordens” der Edition Morizaner ist in der Ausstellung verfügbar.

Ein sehr schöner Artikel erschien beim Nordkurier (hier).

Gründung des Vereins zur Förderung Bildender Kunst, PRO-ART MV

Im Barocksaal des Gutshauses trafen sich die Mitglieder des Vereins zur Förderung Bildender Kunst, pro art MV und feierten die Vereinsgründung mit der Eröffnung einer Ausstellung mit Werken des Berliner Künstlers Clemens Gröszer. Die Laudatio hielt Peter Michael Diestel, bekannt als letzter Innenminister der DDR, Anwalt und Mäzen.