Erntefest 2016

Bei wunderschönem Wetter zogen die Ludorfer, ihre Nachbarn und Gäste auch dieses Jahr wieder anlässlich des Erntefests durch ihre Straßen. Der aus zahlreichen geschmückten Wagen und Fahrzeugen bestehende Umzug wurde angeführt vom Fanfarenzug aus Waren und  abgesichert von der Polizei. Nach Passieren der Kirche und dem Gutshaus endete er schließlich auf dem Reitplatz.

Eine Schar Kinder präsentierte dort ihre mühevoll dekorierten Fahrräder. Die Kleinen wurden belohnt mit einer Strohburg zum spielen. Im Festzelt wurde munter gefeiert und das Fest setzte sich bis in die frühen Morgenstunden fort.

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Kinderfest 2016

Auch dieses Jahr wurden wieder anlässlich des Kindertages alle Kinder aus Ludorf und Umgebung zur alljährlichen Kindertagsfeier vom Kulturverein eingeladen. Das Wetter spielte super mit, es war herrlich warm und toller Sonnenschein.

Dieses Mal ging es zu Fuß, mit Pferdekutsche oder dem Trecker Richtung Aussichtsplattform am Großen Schwerin. Auf halber Strecke am Holzhäuschen gab es Fühlboxen für die Kinder zum Raten und Erkennen, sowie Getränke zur Stärkung für den weiteren Weg. Dann ging die Tour weiter bis zum Wald kurz vor dem Aussichtspunkt, wo am Waldrand ein Puppentheater vorgeführt wurde.

Die letzte Station der Reise war dann die Wiese unterhalb der Aussichtsplattform, wo jede Menge Spiel und Spaß geboten wurde. Man konnte u.a. mit dem Bogen schießen, Wasser spritzen aus der Feuerwehr, Enten angeln, Zielwerfen und Dosenwerfen. Als Stärkung nach der langen Wanderung und dem Spiel- und Tobespass, gab es selbst gebackenen Kuchen und lecker Grillwürstchen. Es war ein rundum gelungener Nachmittag, an dem sogar Petrus voll auf der Seite der Kinder stand.

Viertklässler erlernen Benimmregeln

Im nun schon zweiten Jahr besuchte eine Grundschulklasse der Müritzregion das Gutshaus Ludorf zum Erlernen von Benimmregeln und Tischmanieren. Nachdem einige Grundregeln besprochen wurden zeigten die Gastgeber Familie Achtenhagen und ihr Team den Schülern wie eine Tafel  richtig eingedeckt wird und was es sonst noch zu beachten gibt. Zur Auflockerung wurde noch eine Runde Schlossdetektiv in den Räumen des barocken Herrenhauses von 1698 gespielt. Anschließend wurden 3-Gänge serviert und auf der dafür vorbereiteten Tafel gemeinsam und nach allen Regeln verspeist.

Die Veranstaltung „Junges Morizanermahl“ wurde in der Müritzregion von 450 Schülern in 23 Hotel- und Gastronomiebetrieben durchgeführt und geht auf den damaligen Morizanerfürst Daniel Bojahr, dem ehemaligen Hoteldirektor von Schloss Fleesensee zurück.

Kinderfasching 2016

Im Februar veranstaltete der Kulturverein einen Kinderfasching im Gemeinderaum. Viele Kinder und zum Teil auch deren Eltern aus Ludorf und Umgebung waren dabei. Es gab viele schöne Kostüme, welche vom Piraten bis zu Star Wars reichten.

Es war ein schöner Nachmittag mit ganz viel Spass. Für ein tolles Unterhaltungsprogramm hat das Clownduo Tacki & Noisly gesorgt. Außerdem gab es ein Puppentheater und einen Laufsteg für die Vorstellung aller Kostüme. Zum ausgelassenen Spielen und Toben blieb auch noch jede Menge Zeit. Für das leibliche Wohl gab es ein Buffet mit selbstgebackenen Kuchen, Brezeln, Bowle und vielen anderen Leckereien. Alle gingen zufrieden wieder nach Hause.

Ludorfer Barockengel laden ein

Zu Gast im Barocksaal des Gutshaus Ludorf sind Engel auf den Gemälden von Daniela Friederike Lüers. Inspiriert wurde die Künstlerin, die nicht zum ersten Mal ihre Bilder in Ludorf ausstellt, unter anderem im Dom von Mailand, München und Venedig. Die Ausstellung wurde jetzt verlängert und kann kostenlos besichtigt werden.

In eigener Sache

Die Gemeinde hat zum 31.10.2015 meinen Vertrag zur Betreuung dieser Internetseite gekündigt. Ab November wird sie von einem neuen Redakteur betreut werden und vielleicht ein frisches Gewand und neue Funktionen bekommen.

Mir hat die Arbeit in den vergangenen 12 Jahren Spaß gemacht und ich möchte mich von allen Lesern mit herzlichen Grüßen verabschieden.

Ihr Webmaster, Thorsten Megow

Eschen in Not

Der Nordkurier berichtete am 1.10.15 in der Müritz-Zeitung über den Befall vieler Eschen im Bruch am Kaasboomhorst mit einem mikroskopisch kleinen Pilz. Das Falsche Weiße Stengelbecherchen verstopft die Flüssigkeitskanäle in den Bäumen und verursacht so das sog. Eschentriebsterben. Das ist kein spezielles Ludorfer Problem sondern betrifft Eschenbestände weltweit. Neun der rund 18 ha sind befallen und müssen bald abgeholzt werden, damit der Schaden nicht noch größer wird.

Die vertrocknenden Bäume stellen auch ein Sicherheitsrisiko dar, denn der Campingplatz und öffentliche Wege befinden sich in unmittelbarer Nähe. Umfallende Bäume kann keiner gebrauchen.

Haushaltssatzung verabschiedet

Im Müritzanzeiger vom 2.10.2015 finden Sie auf Seite 10 die Haushaltssatzung der Gemeinde, die am 24.9.15 verabschiedet wurde. Bis zum 15.10.15 kann diese im Amt für Finanzen  in der Bahnhofstraße 20 in Röbel eingesehen werden.

Acht Tage Internet-Ausfall in Ludorf

Die Kunden des Breitband-Anbieters schnell-im-netz.de GmbH & Co. KG (kurz: SIN) erfreuten sich vom ersten Tag der Versorgung an einer wirklich schnellen Anbindung an das Internet. Wenn mal etwas geklemmt hat, ging  binnen Sekunden jemand ans Telefon und konnte meistens sofort helfen. So soll Service sein!

Diesmal begann es wieder so. Das Internet fiel für die SIN-Kunden am Nachmittag des 24.8.15 plötzlich aus. Antwort von SIN: “Unsere Technik funktioniert. Es liegt am Kabelnetz der Telekom. Wir haben die Störung gemeldet und warten, dass ein Telekom-Techniker den Schaden in Ludorf behebt.” Die Telekom also …

SIN führt das Internet-Signal per Richtfunk nach Ludorf. Dort wird es in das bestehende Kabelnetz der Telekom eingespeist, so dass man den Router zu Hause ganz normal an der Telefonsteckdose anschließen kann. Das funktioniert so gut, dass viele auch per Internet telefonieren (Voice over IP). Jedenfalls, wenn das Internet geht.

Man ahnt, dass die SIN-Kunden nicht nur vom Internet abgeschnitten waren, sondern auch nur noch per Mobiltelefon erreichbar. Was für Privatpersonen nur mit geringen Einschränkungen verbunden ist, kann für Gewerbetreibende existentielle Ausmaße annehmen. Wir sind in der touristischen Hauptsaison, Übernachtungen werden zu 90 % online gebucht und Handwerker müssen Material bestellen, recherchieren und natürlich uneingeschränkt erreichbar sein.

Der Unmut schlug Wellen und je länger der Ausfall dauerte, je mehr Gerüchte machten die Runde: wo angeblich ein Techniker gesehen wurde, an welchem Haus er zuletzt gearbeitet hat, usw.

Glücklich konnte sich schätzen, wer seine Daten nicht in der Cloud gespeichert und Nachbarn hat, die nicht bei SIN Kunde sind. Manch einer nutzte sein Smartphone als teuren mobilen Hotspot, aber das ist auf dem Dorf auch keine Lösung, denn alle teilen sich die Bandbreite einer einzigen Funkzelle und nur eine einzige moderne Webseite zu laden, kann quälend lange Minuten dauern. (Einer der Gründe, warum diese Ludorfer Internetseite hier immer noch einen Old-School Ansatz verfolgt)

Am 31.8. erschien auf dem Titelblatt des Lokalteils des Nordkurier ein langer Artikel zum Blackout in Ludorf. Am selben Tag gab es einen Lokaltermin mit Technikern beider Parteien, die den Fehler aber nicht beheben konnten. Für Mittwoch, den 2.9. wurde ein neuer Termin angesetzt. SIN schickte den Kunden dazu per SMS eine Information auf’s Mobiltelefon.

Gestern, am 2.9. nun war es soweit: Der Fehler wurde behoben und das Internet funktionierte wieder. Acht Tage hatte es gedauert und uns schmerzhaft vor Augen geführt, wir sehr wir alle am Draht hängen.

Nun steht noch die Ursachenermittlung aus, damit sich der Fall möglichst nicht wiederholt. Dafür müssen die Techniker die Protokolle auswerten.  Übrigens wird der Fall auch auf der Gemeindevertretersitzung am 3.9. besprochen werden.

Update folgt vom 20.10.15:

In einem Schreiben an die Kunden informierte SIN über die Gründe für den Ausfall. Demnach wurde durch SIN im Sommer ein Update eingespielt, welches leider die Verbindungen einiger Telekom-Kunden störte. Die Telekom nahm daraufhin Messungen vor, informierte SIN aber nicht über das Problem. Nach mehreren Wochen schaltete die Telekom die Verbindungen der SIN-Kunden kurzerhand ab – immer noch, ohne SIN zu informieren. Danach begann die Störungssuche. Wie’s weiterging, s.o.

Mein persönliches Fazit: Leute, redet miteinander!