Die Ludorfer und die Zielower Kirche

In Ludorf steht die weithin bekannte Oktogonkirche und in Zielow ist man auf eine wunderschöne, kleine Fachwerkkirche aus dem 19. Jahrhundert stolz. Beide Gotteshäuser sind auf ihre Art schön und einen Besuch wert. Im Sommer sind sie von 10 bis 17 Uhr geöffnet und man beantwortet gern Ihre Fragen.

Kirche Ludorf

  • ca. 1100: Errichtung einer kleinen Kapelle, des heutigen Chorraumes
  • bis 1346 Ausbau der Kirche in Form eines Kreuzes; der Mittelpunkt als Oktagon überbaut
  • 1586 Einsturz des Kirchturmes; das mittlere Zeltdach wurde danach weiter erhöht.
  • 1698 anlässlich der Erbauung des neuen Herrenhauses Stiftung der Altarleuchter durch Adam Levin von Knuth
  • 1850 – 1900 Anbau einer weiteren Erbgruft und Neugestaltung des gesamten Innenraumes
  • 1998 umfangreiche Sicherungs- und Sanierungsarbeiten an Dächern und Mauerwerk
  • 2001 Einbau neuer Heizung und Elektrik sowie Restaurationsarbeiten an Gewölbe und Wänden
  • 1. Dezember 2001: Wiedereinweihung der Kirche in einem feierlichen Gottesdienst
  • Wiedereinweihung der restaurierten Orgel zu Weihnachten 2005

In der Apsis befindet sich der neugotische Altar mit Kreuzigungsszene, zur Seite eine Backsteinkanzel aus dem 17. Jahrhundert mit Evangelistenreliefs. Schmiedeeiserne Wappen der Patronatsfamilien aus dem 18. und 19., Leuchter des 17. und 18. Jahrhunderts und Kabinettscheiben von 1680 ergänzen die Ausstattung. Die Dorfkirche Ludorf enthält außerdem noch eine durch eine kunstvolle schmiedeeiserne Tür verschlossene, noch heute belegte Familiengruft des Geschlechts von Knuth, im 18. Jahrhundert Herren in Ludorf. Adam Levin von Knuth, der 1709 auch die heute noch im Dach des Vorjoches befindliche Glocke der Kirche gestiftet hat, ließ die Gruft 1736 für sich und seine Gattin errichten.

Quelle: wikipedia.de

Kirche Zielow

  • Weil die alte Kirche verfallen war, wurde 1833/34 eine neue Fachwerkkirche gebaut. Dabei wurde zum Teil das alte Inventar übernommen.
  • Am 9. November 1834 wird die sehr schlichte Kirche durch den Superintendenten Freudtke in Güstrow eingeweiht. Die Chronik nennt das Innere der Kirche einfach, geradezu dürftig und hebt das Jahr 1862 hervor, in dem die Kirche innen mit Ölfarbe gestrichen wurde.
  • 1977 war die Kirche so baufällig, daß sie für Gottesdienste nicht mehr genutzt werden konnte.
  • 1981 wird das Dach gedeckt.
  • 1982 – 1985 wird die ganze Kirche restauriert.
  • Pfingstmontag 1985 wird die Kirche in einem Festgottesdienet wieder eingeweiht.

Quelle: Informationsblatt zur Dorfgeschichte